Vorschriften der Polizei

 

§1   Allgemeines

1.    Die Polizei ist dein „Freund und Helfer“ und sollte sich auch entsprechend verhalten. RP wird nicht abgeblockt und muss auf jeden Fall beendet werden.

2.    Das Namensschild an der Uniform ist folgendermaßen zu beschriften: „Vorname und Nachname

3.    Bei einer Abwesenheit (länger als 7 Tage) ist eine Schriftliche Abmeldung mit Begründung Pflicht

4.    Die Mitgliedschaft in einer Gang ist für Mitglieder der Leitung und erweiterten Leitung untersagt.

 

§2   Leitstelle / Streifenleitung

1.    Die Leitstelle wird von Beamten übernommen, welche über die Qualifikation “Leitstelle” verfügen. Frühestens ab Polizeiobermeister verfügbar. Eine Co-Leitstelle kann zu Schulungszwecken auch schon ab Polizeimeister übernommen werden.

2.    Die Leitstelle ist verantwortlich, dass nicht zu viele Polizisten online sind. Der Leitstelle ist es im äußersten Notfall gestattet, bei groben Verstößen außer Dienst zu schicken. Absprache mit einem ranghöchsten Polizisten ist zwingend notwendig.

3.    Eine mobile Leitstelle ist möglich. Sie sollte sich vorzugsweise von Krisengebieten fernhalten.

4.    Die Leitstelle koordiniert die Streifen, sie ist der Knotenpunkt zwischen der allg. Polizei und den Spezialeinheiten. Zusätzlich ist die Leitstelle für sämtliche Aufteilungen der Beamten im Dienst zuständig.

5.    Pro Streife gibt es immer eine Streifenleitung. Dies ist grundsätzlich der Ranghöchste. Die Streifenleitung kann zu Ausbildungszwecken auch den niederen Rängen offen gestellt werden. Eine Streife muss mindestens aus 2 Beamten bestehen. Die Streifengebiete werden durch die Leitstelle gewählt. Abweichungen sind in Notfällen möglich.

6.    Die Kommunikation zwischen Leitstelle und Streifen bzw. Feuerwehr ist jederzeit zu gewährleisten.

7.    Eine GSG9 oder Zivil Streife darf erst bei 2 Polizeistreifen gebildet werden.

8.    Die Leitstelle darf eine Ghosthawk Streife erlauben, wenn ein erhöhter Flugverkehr oder Kriminalitätsverdacht besteht. Eine Ghost Hawk im normalen Streifendienst ist untersagt.

 

§3   Kommunikation

1.    Dienstantritt und Einteilung

                                    I.        Während der Dienstzeit müssen sich die Beamten ausschließlich in den Polizeichanneln befinden. Der Aufenthalt in verschiedenen Channeln durch mehrere Identitäten ist verboten. Dies gilt bei mehr als einem aktiven Polizisten.

                                  II.        Beamte müssen sich bei der Leitstelle zur Einteilung melden. Diese erfolgt auch immer nach dem Restart, mit einer geordneten Aufteilung, immer am HQ.

                                III.        Der in den Dienst gehende Beamte hat sich mit Rang und Namen bei der Leitstelle zu melden.

                                 IV.        Der Dienstschluss ist der Leitstelle bekannt zu geben. Siehe ebenfalls vorangegangener Punkt.

                                   V.        Der Beamte muss, bevor er in den Dienstschluss geht, sicherstellen, dass alle genutzten Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände ordnungsgemäß eingelagert worden sind.

                                 VI.        Polizisten müssen sich, wenn möglich immer im HQ / Außenposten ausloggen.

                               VII.        “Mannschaftsraum” ist ein Aufenthaltsort für nicht im Dienst stehende Polizeibeamte.

                             VIII.        Der Dienst unter jeglichen Einfluss von Drogen (Alkohol und Rausch-/Betäubungsmittel) ist strengstens untersagt und kann mit einer Suspendierung von bis zu zwei Wochen geahndet werden.

2.    Aufenthalt und Verhalten

                                    I.        Der Bitte um Ruhe im TS zwecks Informationsaustausches ist unbedingt Folge zu leisten.

                                  II.        Zivilisten ist der Aufenthalt in den Polizeichanneln strengstens untersagt. Polizisten, die nicht im Dienst sind und auch nicht als Zivilisten spielen, ist der Aufenthalt in den aktiven Streifenchannelngestattet. Es muss jedoch eine außer Dienst Markierung (a.D.) erfolgen. Ausnahme: Wenn nur ein im Dienst befindlicher Polizist online ist, so darf der diensthabende Polizist sich auch in anderenChanneln aufhalten.

                                III.        Das Platzieren von Nagelbänder direkt unter Fahrzeuge ist unter allen Umstände Verboten.

                                 IV.        Zivilitems, die nicht in den Polizeishops gekauft werden können, sind in der Kiste in den HQs abzulegen.

                                   V.        Items werden nicht mehr in Fahrzeuge gelagert, bei nichtbeachtung kann das Fahrzeug geleert/gelöscht werden.

3.    Funkgerät

                                    I.        Die Polizei nutzt zum Funken die Teamspeak Whisperliste.

                                  II.        Die Funkdisziplin über die Kommunikationswege ist unter allen Umständen zu wahren.

                                III.        Während sich Polizisten im Verhör/ RP befinden, muss mindestens ein Beamter aus der Streife durch den Funk erreichbar sein.

4.    Funkverkehr

                                    I.        Beispiel zum Funkverkehr

1.    Leitstelle [gewünschte Channelgruppe] von Streife Alpha [Deine Streife] kommen.

2.    Leitstelle hört?
Gespräch und Information über Vorfall oder ähnliches vortragen.

3.    So verstanden nun folgt von der Leitstelle die gewünschte Vorgehensweise des Einsatzes.

4.    So verstanden, Ende. (Die Person, die den Verkehr beginnt, beendet ihn auch)

 

§4   Streifendienst

1.    Durchsetzung der Gesetze

     Alle Waffen (außer Taser) sind in der Hauptstadt zu schultern.

     Alle Polizisten dürfen am Markt keine scharfen Waffen tragen. Eine Sondergenehmigung gibt es bei der Aktivierung der Zivilschutzsirene.

     Am und Auf dem Marktplatz ist das Tragen von Westen und Waffen verboten. (Außer der Taserpistole)

     Die Benutzung des Tasers ist nur bei Widerstand erlaubt.

     Polizisten dürfen ihr eingeteiltes Streifengebiet nur bei Verfolgungen oder Anweisung der Leitstelle verlassen.

     Wenn Zivilisten im Fahrzeug oder im Helikopter sitzen, wo der Motor eingeschaltet ist, darf keine Sprachkommunikation gestartet werden, weil durch laufende Motoren der Sprachchat schlecht zu verstehen ist.

     Zur Streifenfahrt dürfen nur Waffen bis zum Kaliber 7,62 mm genutzt werden. Höhere Kaliber sind nur bei Großeinsätzen, der Bank oder auf Anweisung der Leitstelle gestattet.

     Solange Zivilisten keine Bedrohungen sind, ist der Gebrauch von tödlicher Munition untersagt. Im Grunde wird immer zuerst getasert und dann geschossen, wobei die Suche nach einem immer im Vordergrund stehen sollte. Scharfer Beschuss sollte die letzte Lösung sein.

     Beamte können einen temporären Platzverweis aussprechen. Um diesem Nachdruck zu verleihen, sind sie berechtigt Strafmaßnahmen bei Nichtbeachtung durchzuführen.

     Jeglicher Widerstand gegen die Staatsgewalt bewirkt, dass die Anwendung von Gewalt durch unmittelbaren Zwang, unter Beachtung der Verhältnismäßigkeit und innerhalb gesetzlicher Grenzen im Ermessen des jeweiligen Beamten ausgeübt werden darf, dies beinhaltet auch den Gebrauch der Schusswaffe, wobei auf die Verhältnismäßigkeit stets zu achten ist.

     Verlassene oder beschädigte Fahrzeuge sind der Feuerwehr zu melden und nur, wenn diese nicht verfügbar ist, zu beschlagnahmen.

     Es sollte permanent versucht werden Zivilpersonen, die durch einen Polizeibeamten lebensgefährlich verletzt wurden, durch den Sanitätsdienst behandeln zu lassen.

     Leute dürfen nicht aus einem Fahrzeug/Helikopter gezogen werden, welches sich in Bewegung befindet. Bei nichtbefolgen der Ausstiegsanweisung ist der Beamte berechtigt die Person aus dem stehenden Fahrzeug zu ziehen, wenn dieses nicht verschlossen ist. Fliehende Fahrzeuge sind bewegungsunfähig zu machen, ohne dabei größeren Schaden an Leib und Leben zu verursachen.

 

2.    Bußgelder/Inhaftieren

     Zivilisten, die eine Gefahr für sich oder andere darstellen dürfen festgenommen werden.

     Dem Verdächtigen muss schnellstmöglich erklärt werden weshalb er festgehalten wird.

     Es herrscht eine Ausweispflicht auf der Insel, was den Beamten allerdings nicht dazu bringen sollte sich den Ausweis jedes Mal zeigen zu lassen. Wenn sich ein Zivilist vorstellt und es keinen Grund gibt ihm keinen Glauben zu schenken, so sollte man auch hier auf die Verhältnismäßigkeit achten.

     Es sind dem Zivilisten seine Rechte vorzulesen, wenn er zum Verhör mitgenommen wird, sonst muss er nach spätestens 15 Minuten wieder freigelassen werden.

     Eine auf der Fahndungsliste befindliche Person ist festzunehmen, wenn diese nicht kooperiert, um dessen Vergehen zu ahnden. Allerdings ist darauf zu achten, dass nicht bei jeder Kontrolle auf die Fahndungsliste geschaut wird. Hier ist daran zu denken, dass ein hinreichender Verdacht benötigt wird.

     Die Durchsuchung von Zivilisten ist bei Verdachtsfällen grundsätzlich jederzeit erlaubt, der Beamte muss den Zivilisten informieren und ihm den Grund dafür nennen.

     Eine Fahrzeugdurchsuchung ist nur bei Verdacht gestattet. Es muss der Schlüssel vom Halter beschafft werden, um durchsuchen zu können. Sollte der Halter seine Schlüssel nicht herausgeben wollen, so darf das Auto beschlagnahmt werden und von der Feuerwehr aufgeknackt werden. (Es gibt keinen Universalschlüssel)

     Polizisten sind dazu verpflichtet sich nach dem Bußgeldkatalog zu richten. Der Bußgeldkatalog ist hierbei einzuhalten, wobei bei gutem RP/Kooperation Senkungen des Bußgelds möglich sind.

     Ein Zivilist, der sein Bußgeld bezahlt hat ist freizulassen, weitere Regelungen sind dem Bußgeldkatalog zu entnehmen.

     Jeder Zivilist kann nur einmal für dasselbe Vergehen belangt werden. Dies gilt nur bei vollständiger Abgeltung der Strafmaßnahme.

     Bei Festnahme von zusammengehörigen Personengruppen können die Personen auch erst freigelassen werden, wenn die Strafen aller Gruppenmitglieder bearbeitet wurden.

     Wird ein Bußgeld nicht bezahlt oder fordert der Bußgeldkatalog eine Inhaftierung, so ist der Straftäter in die JVA zu überführen.

     Das Ticket muss 3x ausgestellt werden bevor jemand verhaftet wird. Ausnahme: Wenn der Straftäter klar sagt, dass er das Bußgeld nicht zahlen kann.

 

Achtung: Bei einem guten und einfallsreichen RP, kann eine Strafmilderung in Betracht gezogen werden. Denkt an den Spielspaß!

1.    Reguläre Streifen

     Die Standarduniform ist bei regulären Streifen Pflicht. Näheres regeln die Sonderfraktionen.

     Eine reguläre Polizeistreife besteht aus mindestens 2 Polizeibeamten und mind. einem Dienstfahrzeug (Streife).

     Blaulicht sowie Sirene sind nur im Einsatz/Notfall zu benutzen, wobei die Leitstelle die Sonder- und Wegerechte gewähren muss.

     Für eine Helikopterstreife muss mindestens eine Bodenstreife aktiv sein.

     Für eine Helikopterstreife ist nur der Hummingbird zulässig. Die Ghosthawk nur bei Genehmigung der Leitstelle. Näheres siehe §2 Punkt 7.

     Alleiniges Fahren ist verboten, wobei Ausnahmen nur von der Leitstelle zu gewähren sind.

     Eine Allgemeine Verkehrs-/und Personenkontrolle ist grundsätzlich gestattet, wobei darauf zu achten ist, dass eine Verhältnismäßigkeit gegeben sein muss. Es ist nicht zulässig ohne dringenden Verdacht sich die Schlüssel aushändigen zu lassen oder die Person dazu zu zwingen alle Gegenstände abzulegen.

     Die Polizei ist dazu angehalten Verhandlungen anzuregen. Der Versuch zu verhandeln muss von der Polizei ausgehen, wenn die Straftäter keinen Versuch gestartet haben.

     Das Haupteinsatzgebiet von Polizeimeisteranwärter ist Kavala. Polizeimeisteranwärter dürfen nur mit einem höherrangigen Beamtem auf Streife fahren.

     Unter erhöhter Gefahrenlage ist folgendes zu verstehen:

     Wenn eine normale Streifenfahrt unter keinen Umständen möglich ist.

     Wenn das Leben der Zivilisten gefährdet ist.

     Wenn der Gegner eine aussichtslose Situation für die Beamten darstellt.

     Die erhöhte Gefahrenlage ist nur temporär, das heißt bis die Situation beendet ist.

     Ein erhöhter Flugverkehr ist kein hinreichender Grund für eine Fahrzeugsondergenehmigung. Flugobjekte, die keinen normalen Personen- oder Transportverkehr abbilden sind ein hinreichender Grund.

     Gepanzerte Fahrzeuge dürfen bei erhöhter Gefahrenlage eingesetzt werden, sind aber vom Marktplatz fern zu halten. Ein Verstoß führt zur Vernichtung des Fahrzeugs. Eine Ausnahme bildet die Zivilschutzsirene.

2.    Fahrzeuge

     Die Polizei kann ein Fahrzeug sicherstellen, wenn dies erforderlich ist, um den Eigentümer vor Verlust oder Beschädigung der Sache zu schützen.

     Fahrzeuge dürfen erst beschlagnahmt/abgeschleppt werden, wenn die RP Situation beendet ist. Vorzugsweise muss die Feuerwehr informiert werden.

     Das Beschlagnahmen/Abschleppen eigener Polizeifahrzeuge sollte unter allen Umständen vermieden werden.

     Fahrzeuge, die nicht in Zivilisten Shops erhältlich sind gelten als illegal und werden von der Polizei beschlagnahmt und zerstört, wobei das GSG9 zur Hilfe gezogen werden sollte.

     Illegale Fahrzeuge, die im Zusammenhang mit einer Straftat genutzt wurden, dürfen nach Abschluss eines Einsatzes, nach Ermessen der am Einsatz anwesenden Polizisten, sofort beschlagnahmt oder ins HQ überführt werden.

     Lehnt der entsprechende Besitzer des Fahrzeuges dieses Bußgeld zur Auslösung ab oder erfolgt innerhalb von 5 Minuten nach der ersten Kontaktaufnahme keine Rückmeldung, so kann das Fahrzeug beschlagnahmt werden.

     Das Beschlagnahmen von Fahrzeugen sollte jedoch möglichst vermieden werden.

     Sollte der Besitzer sich bei dem Fahrzeug befinden, so muss das Bußgeld zur Auslösung direkt bezahlt werden oder das Fahrzeug beschlagnahmt werden. Ein Dialog sollte dieser Beschlagnahmung immer vorausgehen.

     Polizisten können nach eigenem Ermessen eine erhöhte Gefahrenlage auslösen, wenn diese dem vorangegangenen Punkt entspricht und mit ihnen zu Problemsituationen und krisengebeutelten Gebieten fahren. Die Einschätzung erfolgt durch die fordernden Polizisten und die Leitstelle. Gepanzerte Fahrzeuge dürfen nicht in die Nähe des Marktplatzes kommen. Der Schutz der Polizei steht an oberste Stelle und muss gesichert werden. Solange der Streifendienst mit einem normalen Fahrzeug absolut nicht möglich ist, kann ein Fahrzeug nach Wahl der Leitstelle ausgeparkt werden.

     Hunter HMG oder Strider HMG dürfen nicht bei Banken oder normalen Großeinsätzen ausgeparkt werden. Situation bei denen diese Fahrzeuge genutzt werden dürfen sind:

     Dauer Überfälle von einfachen Zivilisten auf z.B. der Kupferroute

     Dauer Überfälle von Leuten die aus Kavala rauskommen.

     Ausnahme: Sollte eine Bank von den Zivilisten mit einem bewaffneten Fahrzeug beschützt werden, so hat die Polizei das Recht mit angemessener Härte zu reagieren. Hierbei ist zu beachten, dass maximal ein HMG erlaubt ist.

 

Es ist untersagt, Fahrzeuge von Zivilisten für den Streifendienst zu benutzen, wobei das Mitfahren, aus bestimmten Gründen, bis zur nächsten Polizeistation problemlos möglich ist. Eine Ausnahme bildet hierbei das BPOL.

 

3.    Fahndungsliste

     Einträge dürfen nur bei absolut eindeutiger Sachlage in die Fahndungsliste eingetragen werden, der bloße Verdacht reicht hierfür nicht aus.

     Bei falschen Verurteilungen (falsche Verdächtigung, Rufmord, Verleumdung) ist mit Sanktionen gegen den Beamten zu rechnen.

     Missbrauch kann und wird mit einem Disziplinarverfahren geahndet.

 

§5   Drohne

1.    Eine Drohne darf nur von der Leitstelle/Einsatzleitung genutzt werden.

2.    Die Drohne dient zur besseren Koordination und Übersicht der Leitstelle/Einsatzleitung.

3.    Im Einsatz darf maximal eine Drohne im Einsatz sein.

4.    Die Drohne darf nur bei einem Großeinsatz (Bankraub, Geiselnahme, Razzia) benutzt werden. Die Drohne ist nach Beendigung des Großeinsatzes unverzüglich wieder einzupacken/demontieren.

5.    Es ist strengstens verboten Personen/Fahrzeuge damit zu beschädigen (VDM).

§6   Polizeiausrüstung

 

Abs. 1 – Allgemein

 

·         Das Tragen von Militärhelmen ist während des Streifendienstes untersagt. Diese Regel gilt auch für das GSG9 und die BPOL.

·         Das Liegenlassen von Polizeiausrüstung auf dem Boden ist strengstens untersagt. Es ist möglichst durch alle Beamten darauf zu achten, dass dort nichts herumliegt.

 

Abs. 2 - Weitergabe an Kollegen / Zivilisten

·         Kollegen mit niedrigerem Rang dürfen keine Ausrüstungsteile ausgehändigt werden, die sie selbst nicht in Ihren Ausrüstungs-Shop’s kaufen können. Außer bei der Bank oder Großeinsätzen dürfen Ausrüstungsgegenstände max. 2 Ränge über ihrem eigenen ausgehändigt werden, welche danach wieder abgegeben oder in das Schließfach gelagert werden müssen.

·         Es ist strengstens untersagt, Gegenstände, welche im Polizeidienst erworben wurden, an Zivilisten sowohl direkt als auch indirekt weiterzugeben. Ausnahmen bilden jedoch Verbrauchsgegenstände, welche keinen Schaden anrichten können. Sollte eine Roleplay Situation dies erfordern, so ist mit dem ranghöchsten Polizisten Rücksprache zu halten. Eine Missachtung dieser Regel führt zum sofortigen Ausschluss aus dem Polizeidienst.

·         Jegliches erlangte Wissen innerhalb der Polizei darf nicht nach außen getragen werden oder als Zivilist bewusst verwendet werden. Es ist Beamten untersagt Informationen, Taktiken und Abläufe der Polizei an Dritte weiterzugeben. Eine Missachtung dieser Regel führt zum sofortigen Ausschluss aus dem Polizeidienst.

 

Abs. 3 - Verwendung von EMP

 

·         Der EMP ist konzipiert für den Einsatz gegen Hubschrauber und gepanzerten Fahrzeugen und muss nach Absprache mit der Leitstelle genutzt werden.

·         Bevor ein EMP gegen ein Fahrzeug gezündet wird, muss dieses mindestens 2-mal gewarnt werden und die Chance zum Anhalten/Landen gegeben werden.

 

Abs. 4 - Verwendung von Blend- und Tränengasgranaten

 

·         Blend- und Tränengasgranaten sind nur bei Wiederstand zu werfen, es ist jedoch auf die Verhältnismäßigkeit zu achten.

·         Das Mittragen von Blend- und Tränengasgranaten ist im Streifendienst gestattet, jedoch ist dazu Regel §6 Abs.4.1.

 

§7 Die Staatsbank

 

·         Ist das GSG9 bei einem Bankraub im Dienst, so geht die Einsatzleitung mit sofortiger Wirkung an das GSG9 über.

·         Ohne einer Genehmigung der Leitstelle ist der Aufenthalt auf dem Gelände der Staatsbank untersagt.

·         Zivilpersonen, die sich während eines Überfalls in der nahen Umgebung der Staatsbank aufhalten werden als Komplizen angesehen und können entsprechend bestraft werden (ausgenommen sind Personen, welche gegen ihren Willen festgehalten werden). Dies beinhaltet auch den Abschuss von Personen oder Fahrzeugen in der Gefahrenzone.

·         Die Polizei ist dazu angehalten Verhandlungen anzuregen. Der Versuch zu verhandeln muss von der Polizei ausgehen, wenn die Bankräuber keinen Versuch gestartet haben.

·         Jede Möglichkeit die Bankräuber zu verhaften sollte genutzt werden. Der Einsatz tödlicher Waffen ist grundsätzlich erlaubt, jedoch sollten die Personen bei Möglichkeit zuerst getasert und festgenommen werden. Im Falle des Banküberfalls müssen alle Zivilisten darüber informiert werden und eine Sperrzone eingerichtet werden.

·         Die Zivilschutzsirene darf nur im Notfall aktiviert werden. Ein Notfall wird durch die Leitstelle oder den Ranghöchsten anwesenden Polizisten festgestellt, kann jedoch auch von jedem Polizisten bei jenen Instanzen beantragt werden.

 

§8 Razzien

 

·         Ist das BPOL bei einer Razzia im Dienst, so geht die Einsatzleitung mit sofortiger Wirkung an das BPOL über.

·         Razzien und Hausdurchsuchungen dürfen in Einzelfällen nur bei begründetem Verdacht hinsichtlich schwerer Verbrechen (Drogenbesitz, Drogenhandel, Bankraub, Mord/Tötung, Waffenschmuggel), in Absprache mit der Leitstelle, durchgeführt werden.

·         Flüchtet ein Krimineller in eine illegale Zone, so stellt dies keinen Grund für den Abbruch der Verfolgung dar.

·         Bei einer Razzia sollte immer mind. ein Polizeikommissar dabei sein.

·         Die Fahrzeuge, die bei einer Razzia maximal genutzt werden dürfen sind Hunter und Strider. Schwere Helikopter wie Huron, Hellcat und Blackfish sind erlaubt. Maximal ist eine hoch kalibrige Waffe erlaubt. (über 7.62 mm)

 

§9 Waffengesetz

 

·         Jede Waffe, die beim Waffenladen gekauft werden kann und der zugehörige Waffenschein, sind legal.

·         Waffen die aus dem Rebellenmarkt, Schwarzmarkt oder Gangversteck stammen sind illegal und abzunehmen. (Ausnahme: Bei sehr gutem RP, dürfen sie die Waffe behalten)

·         Egal welche Waffe ein Zivilist besitzt und in der Öffentlichkeit trägt, muss dieser hingewiesen werden sie wegzustecken. Bei Nichtbeachtung ist die Waffe zu beschlagnahmen.

·         Es ist der Polizei verboten aus einer Safezone auf Zivilisten oder Rebellen zu schießen.

 

§10 Geiselnahmen

 

·         Die Polizei ist verpflichtet zivile sowie Polizeigeiseln zu befreien, wobei das Leben der Geiseln an erster Stelle steht. Es wird auf die Forderungen der Geiselnehmer eingegangen. Ein nötiges RP sollte den Forderungen vorausgehen und der Betrag der Forderung möglichst geringgehalten werden. Die Befreiung der Geisel steht im Mittelpunkt und nicht die Erfassung der Täter.

·         Ist das GSG9 bei einer Geiselnahme im Dienst, so geht die Einsatzleitung mit sofortiger Wirkung an das GSG9 über.

 

§11 GSG9 und BPOL

 

·         Siehe GSG9 Regelwerk

·         Folgt demnächst

 

§12 Disziplinarmaßnahmen

 

·         Ein Beamter sollte sich vorzugsweise bei einer Beschwerde, Anregung oder sonstigem bei einem Polizeirat oder Polizeidirektor melden. Es sollte versucht werden den Präsidenten etwas zu entlasten.

·         Sollte der Beamte der Meinung sein, dass eine Entscheidung der Leitung nicht angemessen ist, so ist die letzte Instanz der direkte Weg zum Polizeipräsidenten. Es ist aber hierbei daran zu denken, dass eine Entscheidung vorher immer besprochen wird.

·         Strafen und Disziplinarmaßnahmen werden über ein Strafzahlungssystem und Strafsystem geregelt.

·         Die Beamten müssen einen Verstoß gegen unsere Vorschriften an die Polizeileitung melden.

 

§13 Aushilfsbeamte

 

Ein Beamter, welcher aushilfsweise auf den Rang eines Polizisten erhoben wird ist wie ein Rang 1 Polizist zu handhaben. Dieser darf Waffen nach Ermessen der Leitstelle tragen, ist aber auf die Regularien aufmerksam zu machen. Die Verantwortung für diese Aushilfsbeamten liegt bei der Leitstelle.

Der zugeordnete Ausbilder hat den Praktikanten bis zum Ende seiner Praktikumszeit zu begleiten und nicht an einen anderen Beamten abzugeben.

 

 

§ 14 Einweisung in den Polizeidienst

 

Einweisungen finden immer nach erfolgreicher Bewerbung sowie Bewerbungsgespräch statt.

 Bewerbungen werden nur durch die enge Polizeileitung beantwortet.

 

 

§15 Ausbildungen der Polizei

 

Falls Ausbildungen gesetzt sind wird der Termin frühzeitig bekannt gegeben. Falls jemand nicht teilnehmen kann sollte er sich abmelden können.

Ausbildungen erfolgen durch die ernannten und geprüften Ausbilder. Ausbildungen müssen keine direkten Prüfungen sein, sondern den Beamten etwas beibringen.

 

 

 

Das Regelwerk der Polizei ist ohne wenn” und “aber” zu beachten.

Eine Missachtung wird durch das Disziplinarverfahren geahndet.

Jeder Polizist ist dazu verpflichtet das Regelwerk zu kennen.

 

 

Stand 01.10.2019 09:00