Allgemeines

§1      Der Notfalldienst ist eine neutrale Fraktion der Demokratischen Republik Tanoa und steht in den Diensten des Staates. Er genießt absolute Immunität vor kriminellen Aktivitäten bzw. Angriffen.

§2      Seine Mitglieder leisten bei Beförderung in ein ärztliches Amt den Hippokratischen Eid. Zudem ist jedes Mitglied unabhängig von seinem Rang dazu verpflichtet, Leben wann immer möglich und mit allen erdenklichen Maßnahmen zu retten und zu schützen. Jedes Mitglied wird in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit berufen.

 

Organisation

§3      Die Beschriftung des Namensschildes lautet: “1. Buchstabe des Vornamens + Nachname+ Rangbezeichnung darunter”.

a.       Jedem Beamten wird eine Dienstnummer zugewiesen, die als Funkanrede dient. Es ist obligatorisch, seine Dienstnummer zu kennen und aufmerksam auf Rufe seitens der Leitstelle zu hören.

§4      Abwesenheitsdauern, die eine Woche überschreiten, sind zuvor dem Generalarzt bzw. dem Stabsarzt mitzuteilen.

 

Leitstelle und Koordination

§5      Die Leitstelle koordiniert alle im Dienst befindlichen Kräfte des Notfalldienstes und des ATAC.

§6      Die Koordination erstreckt sich über die Entsendung von Kräften zu Notfällen hin zur Verteilung der Einsatzkräfte auf die Standorte des Notfalldienstes innerhalb der Demokratischen Republik Tanoa. Letzterer Punkt basiert auf einem zuvor angefertigten Generalgutachten seitens des höheren Dienstes. Das Gutachten begründet sich auf Daten bezüglich der Häufigkeit von Notfällen in einem bestimmten Gebiet.

§7      Grundsätzlich obliegt die Kommunikation mit Notrufern, Zivil- und Rebellenfraktionen und mit der Polizei der Leitstelle des Notfalldienstes. Einzelne Mitglieder des Notfalldienstes bzw. des ATAC sind nicht befugt, auf eingehende Nachrichten zu antworten.

§8      Die allgemeine Notfallmeldung (ANM) wird nur von der Leitstelle versendet. Sie dient zur Warnung der Bevölkerung und genießt daher Integritätsschutz. Ein Missbrauch der ANM führt zur fristlosen Kündigung durch den Generalarzt.

§9      Der diensthabende Leistellenbeamte darf nicht aktiv bei Außeneinsätzen werden, sondern muss sich vollkommen auf die Koordinierung der Einsatzkräfte konzentrieren.

a.       Der diensthabende Leitstellenbeamte ist zu konsultieren, um Sonder- und Wegerechte anzufordern. Erst nach seiner Genehmigung dürfen Martinshorn und Blaulicht eingesetzt werden.

§10  Ein Missbrauch der Leitstellenautorität führt zum Entzug der entsprechenden Lizenz. Sie kann im Zuge eines Aufbauseminars wiedererworben werden.

§11  Bei Verstößen gegen das geltende Regelwerk des Notfalldienstes bzw. Verstößen gegen das Gesetz der Demokratischen Republik Tanoa liegt es im Ermessen der Leitstelle, entsprechende Beamten aus dem aktiven Dienst herauszulösen.

a.       Die Leitstelle ist NUR gegenüber dem höheren Dienst rechenschaftspflichtig. Verstöße und besondere Vorkommnisse müssen unverzüglich dem Generalarzt bzw. dem Stabsarzt gemeldet werden.

b.       Verstößt ein Mitglied des Notfalldienstes bzw. des ATAC gegen das Gesetz der Demokratischen Republik Tanoa, wird dieses Mitglied der Polizei zur Untersuchungshaft überstellt. Die Überstellung erfolgt durch den Generalarzt an den Polizeipräsidenten.

§12  Jedes Mitglied des Notfalldienstes bzw. jedes Mitglied des ATAC ist verpflichtet, Informationen zur Sachlage am Einsatzort an die Leitstelle weiterzuleiten, damit sie darauf basierend Entscheidungen zum weiteren Vorgehen treffen kann. Eigenmächtige Entscheidungen einzelner Einsatzkräfte sind untersagt und werden mit einer Herauslösung aus dem aktiven Dienst geahndet.

a.       Eine Ausnahme bildet die Bestimmung eines Einsatzleiters. Einsatzleiter übernehmen vor Ort die Befehlsgewalt der Leitstelle über die Einsatzkräfte.

b.       Dem Einsatzleiter ist es gestattet, Verstärkung von der Leitstelle anzufordern. Die Koordinierung der Verstärkungsentsendung obliegt der Leitstelle. Hinzuziehung der Polizei bzw. des ATAC wird ebenfalls von der Leitstelle koordiniert. Der Einsatzleiter kann diese Hinzuziehung bei der Leitstelle anfordern aber nicht eigenmächtig initiieren.

c.        Der Einsatzleiter wird, wenn anwesend, von einem Mitglied des höheren Dienstes bestimmt. Ansonsten fällt diese Kompetenz dem diensthabenden Leitstellenbeamten zu.

 

Kommunikation und Dienstformalitäten

 

§13  Sobald ein Beamter den Server betritt, also “in den Dienst” geht, ist es obligatorisch, dass er sich in den dafür vorgesehenen Teamspeak-Channeln aufhält.

a.       Es ist absolut untersagt, diese Regel mithilfe mehrerer Identitäten zu umgehen. (Definition: jemand sitzt zwar im Medic-Channel, ist aber mit einer anderen Identität gleichzeitig in einem anderen Channel auf demselben Teamspeak)

§14  Bei DienstBEGINN meldet sich der betreffende Beamte mit Dienstnummer, Rang und Namen bei der Leitstelle als ANgemeldet und wartet auf Zuteilungsanweisung.

§15  Bei DienstENDE meldet sich der betreffende Beamte mit Dienstnummer, Rang und Namen bei der Leitstelle als ABgemeldet und wartet auf entsprechende Bestätigung. Es erfolgt die Herauslösung aus dem aktiven Dienst.

§16  Bei Dienstschluss hat der Herauszulösende die Verantwortung, dass alle Dienstressourcen sicher verstaut bzw. geparkt werden. Zivilisten dürfen NICHT die Möglichkeit zum Zugriff auf jene Ressourcen erhalten.

a.       Die Verantwortung kann an einen Dienstkollegen weitergegeben werden. Dieser Akt ist allerdings unverzüglich der Leitstelle zu melden, die jene Handlung bestätigen muss.

§17  Der Dienstschluss bzw. die Dienstherauslösung sollte möglichst immer an einem der Standorte des Notfalldienstes oder des ATAC erfolgen.

a.       Die Nutzung aller Standorte steht sowohl den Mitgliedern des Notfalldienstes als auch des ATAC offen. Dies begründet sich durch die Zusammengehörigkeit beider Fraktionen in einem Mutter-Tochter-Organisationsverhältnis.

§18  Es ist untersagt, den Dienst unter Einfluss psychoaktiver Substanzen zu beginnen. Ein Verstoß führt zur fristlosen Kündigung durch den Generalarzt.

§19  Der Channel “Mannschaftsraum” ist ein dienst-externer Bereich. Er ist ausschließlich zur Nutzung von Beamten vorgesehen, die sich NICHT im aktiven Dienst befinden.

 

Einsatzleitung

 

§20  Die Ausrüstung des Notfalldienstes und des ATAC ist streng gewissenhaft und ordnungsgemäß zu verwenden.

§21  Es ist nicht gestattet, Zivilisten Zugriff auf die Ausrüstung des Notfalldienstes und des ATAC zu gewähren.

a.       Konsumgüter die der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme dienen, bilden hierbei eine Ausnahme. Diese dürfen an Zivilisten weitergegeben werden.

§22  Polizeiausrüstung ist unverzüglich sicherzustellen. Deren Rückführung erfolgt zu einem passenden Zeitpunkt an die Polizei.

a.       Das gilt auch für Ausrüstung von Zivilisten. Deren Rückführung erfolgt zu einem passenden Zeitpunkt an die Polizei.

 

ATAC – Umgang mit Fahrzeugen und Auftragszuständigkeiten

 

§23  Fahrzeuge dürfen seitens des ATAC abgeschleppt werden. Dies unterliegt bestimmten Voraussetzungen.

a.       Wenn die Polizei die Abschleppung des Fahrzeugs angeordnet hat.

b.       Wenn der Abschleppauftrag von einem Zivilisten stammt, der die Pannendienstleistung des ATAC in Anspruch nimmt.

c.        Wenn das Fahrzeug ein Hindernis an einem Einsatzort darstellt.

§24  Sofern ein Angestellter des ATAC im Dienst ist, sind jegliche Abschlepp- und Pannendienstaufträge allein von dieser Fraktion zu erfüllen.

a.       Bei Abstinenz des ATAC wird der Notfalldienst als Mutterorganisation mit dieser Aufgabe betraut.

§25  Jedes ruhende Fahrzeug, dass ein potenzielles Risiko für die Verkehrssicherheit darstellt, ist unverzüglich der Polizei zu melden. Die Leitstelle der Polizei entscheidet im Anschluss über das weitere Verfahren mit dem Fahrzeug.

a.       Abschleppvorgänge MÜSSEN von der Polizei angeordnet werden und dürfen nicht autonom durch den ATAC erfolgen. Dies stellt eine Kompetenzgrenze dar.

b.       Die Ausnahme bilden §23b und §23c. In letzterem Fall wird der Einsatzleiter bzw. Der Großeinsatzleiter des Notfalldienstes ermächtigt, Abschleppvorgänge anzuordnen.

 

(Die Serverleitung nimmt sich das Recht heraus, diese Regeln jederzeit ohne Ankündigung zu ändern)

 

Jeder Beamte hat eine MELDEPFLICHT bei Verstößen.

Ein Verstoß gegen die Regeln kann zu einem Ausschluss aus dem Rettungsdienst führen.

 

Stand 15.09.2020 20:00